Wilhelmshaven eignet sich optimal für die Errichtung eines Steinkohlekraftwerks. Als einziger deutscher Hafen mit seeschifftiefem Wasser bietet die Stadt besonders gute Voraussetzungen für die Kohleanlieferung. Das Kraftwerk wird nach Inbetriebnahme über die Niedersachsenbrücke mit Brennstoff versorgt. Die landeseigene Infrastrukturgesellschaft Niedersachsen Ports investiert in den nächsten Jahren 21 Mio. in die Ertüchtigung der Brücke. Mit Rhenus Midgard haben wir einen erfahrenen Partner für die Kohlelogistik vor Ort gefunden.
Durch den Zugang zum Küstengewässer ist es möglich, auf einen Kühlturm zu verzichten und so den Wirkungsgrad des Kraftwerks weiter zu erhöhen. Der Standort auf dem Rüstersieler Groden ermöglicht es zudem, die Anlagen zur CO2-Abtrennung und -Speicherung nachzurüsten, sobald die Technologie ausgereift ist und die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen sind.
Auch während des Betriebs werden Ausgaben in zweistelliger Millionenhöhe für Transport- und Instandhaltungsarbeiten die Wirtschaftskraft von Wilhelmshaven und der Region stärken. Das Kraftwerk wird zudem 110 neue Arbeitsplätze vor Ort schaffen, dazu etwa weitere 190 bei Zulieferern und in der Konsumgüterbranche.
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